Ausstellungen

Ausstellungen

Der Kirchenraum ist nicht nur Gottesdienstraum, sondern auch Ausstellungsraum. Künstlerinnen schätzen die besondere Atmosphäre dieses Raumes für die Ausstellung ihrer Werke.


Dauerhaft ausgestellt:

Paul Sieber - Skulptur Lebenselixier
Im Skulpturenpark hinter der Kirche.

Lebenselixier – Eine Skulptur
Das über drei Meter hohe «Lebenselixier» ist eine aus (Saint Triphon) Kalkstein gehauene Skulptur. Sie wurde vom Künstler mit spiralförmigen nach oben verlaufenden Linien versehen. Wie häufig in seinen Werken nimmt er die Spuren des schon Durchlebten des Materiales auf und entwickelt daraus seine Skulpturen. Elixier leitet sich vom arabischen El Iksir ab und bedeutet dort «Stein des Weisen». Er bezeichnete eine angebliche Substanz, wonach man unedle Metalle in Gold oder Silber verwandeln könnte! Das Lebenselixier kann als Symbol für die ganze Themen-Reihe stehen, in der es um die vielfältigen Verwandlungen in unserer Stadt geht und um die Suche, welche dem guten Leben für alle dienen. Vom Zürcher Künstler Paul Sieber sind zahlreiche Werke in der Öffentlichkeit zu sehen. Ein frühes Werk von 1973 ist die Salvador Allende-Skulptur bei der EB Zürich, Kantonale Berufsschule im Seefeld oder die Kosmische-Granit-Pyramide beim Helvetiaplatz.
Paul Sieber, www.paulsieber.ch

 

Schutzfaktor Menschenrechte

Vernissage, Mittwoch, 3. Oktober 2018, 19 Uhr
Ausstellung bis Dienstag, 23. Oktober 2018

Im November stimmen wir über die Selbstbestimmungsinitiative («Schweizer Recht statt fremde Richter») ab. Es ist ein gefährlicher Etikettenschwindel: Eine Annahme der Initiative würde unsere Rechte beschneiden und unsere Demokratie schwächen. Denn der Schutz unserer Grundrechte durch die Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK) würde wirkungslos.
Verschiedene Portraits zeigen bewegende Geschichten von Menschen aus der Schweiz, die dank dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zu ihrem Recht gekommen sind.
An der Vernissage wird Sonja Huber, Geschäftsführerin der Kampagne «Schutzfaktor M – die Allianz der Zivilgesellschaft», in die Ausstellung einführen und über die verheerenden Wirkungen auf unsere Grundrechte sprechen, sollte die Initiative angenommen werden.