Glaube braucht Zeit!
Jauchzet, frohlocket!
Während heutzutage Weihnachten schon mit dem Heiligen Abend abgehakt wird und als nächstes Event gleich Silvester in den Blick kommt, beginnt das Weihnachtsoratorium – liturgisch korrekt – erst am 25. Dezember.
Das Weihnachtsoratorium von J.S. Bach eröffnet einen langen Weg der Besinnung und Betrachtung bis zum Dreikönigsfest (Erscheinung des Herrn). So wird deutlich: Glaube braucht Zeit. Denn es gilt, sich immer neu einem Geheimnis anzunähern: Der Menschwerdung Gottes. Die übliche Aufführung mehrerer Teile an einem Abend bringt die Hörer um die Zwischenzeiten, die nötig sind, damit die gewichtigen religiösen Botschaften im Leben ankommen und wirken können. Darum werden die Kantaten über mehrere Tage aufgeführt – so wie Bach es geplant hat. Die einzelnen Kantaten stehen jeweils im Zentrum einer kurzen liturgischen Feier. Umrahmt werden die Kantaten von Orgelmusik und kurzen Texten und Gebeten.
Daten:
Sa, 25.12.21, 17 Uhr Teil I: „Jauchzet, frohlocket“
So, 26.12.21, 17 Uhr Teil II: „Und es waren Hirten in derselben Gegend“
Mo, 27.12.21, 17 Uhr Teil III: „Herrscher des Himmels, erhöre das Lallen“
Sa. 1.1.22, 17 Uhr Teil IV: „Fallt mit Danken, fallt mit Loben“
So, 2.1.22, 17 Uhr Teil V: „Ehre sei dir Gott gesungen“
Do, 6.1.22, 18 Uhr Teil VI: „Herr, wenn die stolzen Feinde schnauben“
Mitwirkende
Rahel Pailer, Sopran
Sarina Weber, Alt
Zacharie Fogal, Tenor
Sascha Litschi, Bass
Orchester Cappricio Basel
Canta musica – Chor der Citykirche Offener St. Jakob
Leitung: Kantor Sacha Rüegg
Liturgie: Pfrn. Verena Mühlethaler, Pfrn. Bettina Stephan, Pfr. Patrick Schwarzenbach, Pfr. i.R. Andreas Bruderer, Pfr. Michael Schaar
Für diese Anlässe gilt die Zertifikats- und Maskenpflicht.















