Mystikreihe zu Etty Hillesum

Eine moderne Mystikerin war die holländische Jüdin Etty Hillesum, die ihre spirituelle Reise zu sich selbst und zu Gott in ihren Tagebüchern festhielt. Sie ist auch für uns heute eine grosse Inspiration, weshalb wir ihr eine Gesprächsreihe widmen.
Mitten im Zweiten Weltkrieg unternimmt eine junge Frau in Amsterdam eine innere Klärung ihrer Persönlichkeit, in Form von Tagebüchern. In einer intensiven Suche nach sich selbst, verbunden mit einer Suche nach Gott, entwickelt sie sich von einem ambivalenten, angespannten Menschen zu einer eindrücklichen Persönlichkeit, die für viele Menschen «Pflaster auf ihre Wunden» sein wird, vor allem dadurch, dass sie als freiwillige Sozialarbeiterin im Durchgangslager Westerbork die deportierten Juden betreut. Mit nur 29 Jahren kommt sie in Auschwitz im Herbst 1943 um. Endlich ist ihr gesamtes Werk ins Deutsche übersetzt worden.
Gesprächsreihe
An fünf Abenden wollen wir Texte aus den Tagebüchern von Etty Hillesum lesen und in einem gemütlichen Rahmen darüber diskutieren. Je eine Pfarrperson aus dem Kirchenkreis vier fünf wird diese begleiten.
28.6. / 30.8. / 27.9. / 25.10. / 29.11.2023 jeweils 19.30 Uhr
im Salon Bullinger, Bullingerhaus, Bullingerstrasse 8
Ansprechperson: verena.muehlethaler@reformiert-zuerich.ch
Bildquellen: Still aus dem Film DER OZEAN IM FINGERHUT, Hildegard Keller und Portraitbild vom C.H. Beck Verlag.
















Permalink